Das Gespenst von Canterville (c) Kulturmanagement Hamburg
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Oscar Wildes erstes erzählerisches Werk »Das Gespenst von Canterville« beginnt ganz in der Tradition romantischer Schauerromane: Eine gut situierte amerikanische Familie erwirbt einen englischen Landsitz samt pflichtbewusst spukendem Gespenst. Doch Wilde dreht kurzerhand die Rollen um: Die neuen Eigentümer Cantervilles zeigen keinerlei Angst vor dem Geist, vielmehr torpedieren sie seine Spukversuche so lange, bis das Gespenst resigniert und beginnt, sich vor der Familie zu fürchten.

Schauspieler Matthias Matschke haucht mit Leichtigkeit und ironischem Witz Oscar Wildes Figuren Leben ein, während Musiker Stefan Weinzierl eine schaurig-schöne Klangkulisse erschafft.

Egal, ob man an Übernatürliches glaubt oder nicht – Oscar Wildes Persiflage auf Viktorianischen Zeitgeist und den beginnenden Kapitalismus in der neuen Welt ist humorvoll und berührend zugleich.
Matthias Matschke (c) Tom Wagner
Matthias Matschke, geboren 1968, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er zählt zu den vielseitigsten und gefragtesten Schauspielern Deutschlands und überzeugt mit seiner besonderen Leichtigkeit im Wechsel zwischen komödiantischen und dramatischen Rollen.

Zu seinen aktuellen Arbeiten gehören die erfolgreiche Comedyserie »Sketch History«, deren vierte Staffel 2025 gedreht wurde, die Sky-Originalserie »Die Wespe«, die Serie
»Der Palast« sowie die Kinokomödie »Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt«. International machte er in Wes Andersons »The Grand Budapest Hotel« auf sich aufmerksam, im deutschen Fernsehen war er unter anderem im Politthriller »Der Fall Barschel«, in der Kultserie
»Pastewka« und in »Professor T.« zu sehen.

Auch auf der Bühne steht Matschke regelmäßig: Im Januar 2025 feierte er an der Volksoper Wien mit »Im weißen Rössl« Premiere, im November desselben Jahres folgt »Die Banditen« von Jacques Offenbach an der Oper Frankfurt. Für seine Lesung von Karsten Dusses Bestseller »Achtsam morden« wurde Matthias Matschke 2020 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

2022 erschien sein erster Roman
»Falschgeld« im Hoffmann und Campe Verlag.
Stefan Weinzierl (c) Martin Lukas Kim
Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel.

In seinen Produktionen arbeitet er mit Deutschlands erster Schauspielgarde zusammen, u.a. mit Devid Striesow, Claudia Michelsen, Dietmar Bär, ChrisTine Urspruch, Mark Waschke und Andreas Pietschmann und folgt u.a. Einladungen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden, der Ruhrfestspiele Recklinghausen, des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, der Maifestspiele Wiesbaden, der Nibelungen Festspiele Worms, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg und zahlreicher deutscher Theater (Deutsches Schauspielhaus und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Opern Magdeburg, Wuppertal und Bonn, Theater Baden-Baden, Freiburg, Lübeck und Osnabrück, Landestheater Detmold, Staatstheater Hannover, Oldenburg und Regensburg, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf.)

Im eigenen Tonstudio entwickelt und produziert er regelmäßig Musik für Bühnenwerke, Hörbücher und Dokumentationen.

Stefan Weinzierl ist Preisträger der Guthman Musical Instrument Competition Atlanta 2011 und Endorser des niederländischen Schlagwerkherstellers ADAMS.
Buchungsanfragen an:
www.kulturmanagement-hamburg.com
info(at)kulturmanagement-hamburg.com


Foto-Credits:

Matthias Matschke
© Tom Wagner


Stefan Weinzierl
© Martin Lukas Kim